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ZWISCHENRUFE

Zwischenrufe aus der Grundwertekommission

Die ZWISCHENRUFEsind ein neues Format der Grundwertekommission, mit denen sie schneller auf aktuelle Themen und konkrete Fragestellungen eingehen will. Die Zwischenrufe ergänzen das Format der umfassenderen Themenpapiere und sollen als Grundlage für weiterführende thematische Debatten dienen - innerhalb der Grundwertekommission aber auch darüber hinaus. Sie werden von einzelnen Mitgliedern der Kommission verfasst und von diesen verantwortet.

Bisher sind in dieser Reihe erschienen:

Jetzt Mut zur Solidarität!

von Gesine Schwan | April 2020

Die Corona-Krise hat die Gefährlichkeit der in den letzten dreißig Jahren praktizierten Priorität „Privat vor Staat“ endgültig offengelegt. Schon vorher war die Notwendigkeit, zureichend öffentliche Güter zu finanzieren, an vielen Stellen deutlich geworden. Jetzt wird dem wohl kein vernünftiger Mensch mehr widersprechen. Dasselbe gilt angesichts unserer europäischen und globalen Interdependenz für die Überlebensnotwendigkeit und die Produktivkraft von Solidarität. Beides spricht für die realpolitische und vitale Bedeutung der sozialdemokratischen Grundwerte.

Die Bundesregierung sollte den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen

von Heidemarie Wieczorek-Zeul | November 2019

Nach dem Scheitern des INF Vertrages befindet sich die Welt in einer hochgefährlichen Situation. Die USA und Russland tragen dazu bei, die zerbrechende Nuklearordnung weiter zu demontieren und schüren damit die Gefahr eines weltweiten atomaren Wettrüstens. Es ist wichtiger denn je, die Vision einer Welt frei von Atomwaffen, aufrecht zu erhalten. Nichtverbreitung von Atomwaffen und ato-mare Abrüstung sind gleichberechtigte und notwendige Strategien für eine Welt ohne Atomwaffen!

Militarisierung: Die Eskalationsspirale stoppen

von Gernot Erler | November 2019

Aufrüstung statt Abrüstung. Das ist eine zutreffende Überschrift für die gegenwärtige Entwicklung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die tiefe Entfremdung zwischen Russland und dem Westen, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten aufgebaut hat. Insgesamt müssen wir Wege aus der aktuellen Eskalationsspirale finden, die sich aus zunehmender allgemeiner Unsicherheit speist.